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Coronakrise
Kreisvorsitzender C. Döbel
Kreisvorsitzender C. Döbel

Der FDP-Kreisvorsitzende Christian Döbel kritisiert bei den Maßnahmen in der Bewältigung der aktuellen Corona-Krise den scheinbaren Flickenteppich an Maßnahmen, in dem nur teilweise ein ausgeklügeltes System dahinter zu erkennen ist. "Nicht nur wir als Wissenschaftler wünschen uns mehr Systematik in der Entscheidungsfindung unserer Behörden und auch, dass die Entscheidungen für alle transparent nachvollziehbar begründet sind. Das war in den ersten Wochen aufgrund der Vielzahl von Einflüssen nicht möglich, könnte aber jetzt die Chance für unsere Politik sein, endlich Transparenz und Planbarkeit für alle herzustellen", so der Professor für Automatisierungs- und Regelungstechnik. "So ist es beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum bestimmte Branchen wie die Gastronomie geschlossen sein müssen, obwohl sie die Hygienemaßnahmen hervorragend einhalten könnten."
Döbel hat zur Erstellung seines Vorschlags nicht nur Krankenhausbetreiber, Pfleger, Ärzte, politische Entscheider, sondern auch Gegner der bisherigen Maßnahmen gesprochen und daraus ein ingenieurtechnisches Modell erstellt, in dem die wesentlichen Ein- und Ausgangsgrößen zur gesteuerten Durchseuchung der Bevölkerung mit COVID-19 zusammengetragen sind. "Den Vorteil dieses Vorgehens sehe ich in der Berechenbarkeit von Effekten, die einzelne Maßnahmen hervorrufen. Wir schätzen nicht den Erfolg etwa eines Mund-Nasenschutzes, sondern stellen konkrete Gleichungen auf, um deren Erfolg oder Nichtfolg nachzuweisen. Auch war mir wichtig, überhaupt erstmal kritische Größen zu identifizieren." So fand er heraus, dass der vielzitierte R0-Wert sich nur als Hilfsgröße eignet (für 10 Mio. Infizierte wäre ein R0-Wert von 1 untragbar, bei derzeit ca. 150.000 gemessenen Infizierten ist er gut), auch schlägt er ein Ablaufkriterium von Maßnahmen vor, also die automatische Revision im Falle ihres Misserfolgs (d. h. kein messbarer Einfluss aufs Ziel).
Vielmehr würde Döbel auf die Steuerung freier Intensivbetten als Zielgröße setzen. Die lange anhaltende Unterauslastung im Kreis Gotha, die noch immer anhält, verzögert die so wichtige Durchseuchung mit COVID-19, während Wirtschaft und Bildung nachhaltig beschädigt werden. "Wir stützen uns auf die Verzögerungstaktik, anstatt auf die Steuerung, obwohl wir aufgrund der guten Handlungsweise unserer Behörden inzwischen die Hebel dazu in die Hand bekommen haben." Das Ziel wäre nun aus seiner Sicht, die zur Verfügung stehenden Betten möglichst gut auszulasten, ohne sie zu überlasten, indem man etwa eine Sicherheitsreserve definiert.
Auch die Kommunikation der Maßnahmen sowie der nächsten Schritte fällt nach Döbel den hiesigen Behörden so schwer, weil sie zu stark auf die Umsetzung der Maßnahmen des Freistaats setzt. "Dabei haben wir deutliche regionale Unterschiede in Deutschland und sollten die Vorschläge unserer Regierungen für unseren Landkreis entsprechend interpretieren. So müssten nicht im Tierpark ausgerechnet die Unterstellmöglichkeiten im Regen geschlossen werden, sondern eher die Sammelplätze. In meinem Konzept stehen die Menschen im Vordergrund, die verantwortungsvoll eigene Entscheidungen zu ihrer Sicherheit treffen, und nicht nur omnipotenten Behörden vertrauen müssen."
Aber das bedarf eines Gesamtkonzepts. "Die Gefahr dieser nicht nachvollziehbaren Fehlaufklärung sowie der permanenten Verletzung unserer Grundrechte ist, dass die Verschwörungstheoretiker und die Sozialen Medien die Meinung Vieler bilden. Die ersten Zusammenstöße in Gotha mit der Polizei werden sich wohl weiter verschlimmern." Im Vordergrund sollte aber die Gefahr stehen, die von COVID-19 ausgeht. "Es handelt sich nun mal nicht um eine grippeähnliche Krankheit, sondern um eine hochinfektiöse und gefährliche Lungenkrankheit, die Tausende Menschenleben fordern könnte. Auch das muss klarwerden."
Als Kreistagsmitglied wird Döbel konkrete Anträge formulieren, um seinen Teil zur Verbesserung der Kommunikation beizutragen. "Meckern kann jeder, aber in der Haut der Entscheidungsträger möchten zurzeit nur die Wenigsten stecken. Deshalb möchte ich konstruktiv meinen Teil zur Bewältigung der Krise für alle im Landkreis leisten", so der Liberale. Außerdem wird er sich den Hörern von TMR-Radio stellen, die Fragen zum Papier stellen können. "Das ist nicht der Weisheit letzter Schluss, auch ich korrigiere Ansichten natürlich, sollten sie sich als falsch herausstellen."

Download des Papiers: www.cc-online.eu/Coronapapier.pdf

Coronapapier Döbel


05Mai
Coronakrise
Kreisvorsitzender C. Döbel
Kreisvorsitzender C. Döbel

Für den FDP-Kreisvorsitzenden Christian Döbel stößt die Entscheidung des Bürgermeisters von Waltershausen, die Spielplätze nicht, wie vom Land erlaubt, sofort wieder zu öffnen, auf völliges Unverständnis. "Wochenlang hatte die Stadt Zeit, sich auf diesen Tag vorzubereiten. Die Verhaltensregeln seitens des Freistaats sind klar definiert und müssen natürlich auf die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.", so der dreifache Familienvater.
"Die Familien tragen seit vielen Wochen die Hauptlast der Krise in der Gesellschaft, indem die Kinder zu Hause betreut werden müssen", so der Ingenieur. "Und seit vielen Tagen freuen sich die Kinder auf die Öffnung ihrer Spielplätze, die ihnen jetzt aus unergründlichen Gründen verwehrt wird." Insbesondere der Spielplatz am Striemelsberg bietet sehr viel Platz, damit Kinder entsprechenden Abstand halten können. "Unser Bürgermeister kann sich auch gern bei seinen Amtskollegen in der Region erkundigen, wo die Spielplätze bereits geöffnet wurden."


29Apr
Coronakrise
Kreisvorsitzender C. Döbel
Kreisvorsitzender C. Döbel

Für den FDP-Kreisvorsitzenden Christian Döbel ist die Corona-Krise eine sehr große Bewährungsprobe, die vor allem die Bevölkerung und die Wirtschaft zu bestehen hat. Während ein ganzes System, das vor zwei Monaten noch voll funktionierte, inzwischen in einigen Bereichen abgewickelt wird, wundert sich der Professor für Automatisierungstechnik über die Forderung der Grünen als Regierungspartei in Thüringen, anstelle der geschlossenen Kindergärten und Schulen nun Straßen zum Spielen freizugeben.
"Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier den völligen Realitätsverlust einiger Landespolitiker zu erkennen", so der Ingenieur. Er selbst hat sich wissenschaftlich damit beschäftigt, was bei der Ausbreitung des Coronavirus genau passiert ist, um daraus unterschiedliche Szenarien und entsprechende politische Vorschläge abzuleiten. Die Kindergärten und Schulen etwa sollten wieder geöffnet werden. "Während zigtausend Eltern zu Hause in Existenznot getrieben werden und sich die Kinder nach nichts mehr sehnen, als ihre Freunde, Lehrer und Erzieher zu sehen, lamentieren Thüringer Landespolitiker in ihrer eigenen Welt der Dienstwagen und ohne Kurzarbeit immer flachere Thesen. Ich fordere auch Grünen-Politiker auf, endlich mal systematisch zu analysieren, welche Perspektiven die Politik alles beachten muss, um einen machbaren Weg für die gesamte Gesellschaft zu schaffen!"
In seinem Papier, das er mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen wie Wirtschaft, Medizin und Politik erarbeitet, empfiehlt er die Messung von Effekten, die eine Öffnung unterschiedlicher Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche bedeuten würde. "Wir sollten auch nicht unterschlagen, dass uns damit Freiheiten, die den Menschen zustehen, lediglich zurückgegeben werden. Die Alternative ist wohl, dass ein Verbot nach dem Anderen von unseren Gerichten gekippt wird, was aus meiner Sicht eine noch viel größere Blamage für unsere Landesregierung wäre."


20Mär
Coronakrise

Für den FDP-Kreisvorsitzenden Christian Döbel ist die Corona-Krise eine sehr große Bewährungsprobe, die vor allem die Bevölkerung zu bestehen hat. Besonders ärgert ihn die Ignoranz einiger, die den Ernst der Lage nicht zu verstehen scheinen. "Besonders bewegen mich übervolle Einkaufskörbe Weniger, während andere vor leeren Regalen zu weinen beginnen, weil sie etwa auf der Suche nach Babynahrung sind", so der dreifache Familienvater. "Auch wundere ich mich über Treffen in Waltershausen, wo Kinder miteinander spielen und die Eltern gemütlich zusammensitzen." Deshalb appelliert Döbel an die Menschen, die Maßnahmen der Regierung auch einzuhalten.
Aber auch die Lage der Einzelhändler sowie der Unternehmen liegt dem Liberalen am Herzen. "Ich versorge die Unternehmer unserer Stadt täglich mit Informationen, etwa über Kurzarbeiterregelungen oder Anträge für Freischaffende", versucht Döbel zu helfen. Auch kostenlose Seminare für einheimische Unternehmen plant er, um etwa im Bereich Weiterbildung nach der Krise zu unterstützen. "Eine Möglichkeit für alle besteht in der besseren Vernetzung der Menschen, um sich gegenseitig zu helfen."
Von den Kommunen erwartet der 39-Jährige eine bessere Information. "Einkaufsservices oder die Versorgung derjenigen, die es nicht selbst können könnten wertvolle Dienste sein, da könnten städtische Strukturen zur Verfügung gestellt werden." Aber auch in der Vorbereitung der Turnhallen als Quarantäneunterkünfte und der stärkeren Aufklärung könnten wichtige Beiträge liegen. Denn die Fakenews im Netz sind zurzeit alles andere als hilfreich.
"Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, uns jetzt gegenseitig noch mehr zu unterstützen", so der Professor für Automatisierungstechnik. "Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Besonnenen unter der Minderheit der Egoisten leiden muss und wir zum Schluss deshalb noch eine Ausgangssperre bekommen."


29Feb
Bildungspolitik

Für den Kreisvorsitzenden der FDP Gotha ist der Lehrermangel in Thüringen nicht mehr hinnehmbar. Der dreifache Vater hat selbst zwei schulpflichtige Kinder und ist seit anderthalb Jahren Professor an einer Hochschule, nachdem er 15 Jahre in der Industrie gearbeitet hat. Besonders ärgert ihn, dass in Thüringen über Posten und fehlende Regierungen weit ausgiebiger diskutiert wird als über wirklich dringende Probleme der Bürger. Auch erschüttern ihn die aktuellen Meldungen des Lehrerverbands, die die ständige Verschlechterung der Situation eindrucksvoll dokumentieren.
Deshalb schlägt er einen 10 Punkte-Plan vor, um das Problem kurzfristig in den Griff zu bekommen, bis langfristige Pläne für die Einstellung von genügend Lehrern nachhaltig greifen:
1. Onlinebewerbungen sollen direkt an den Schulen möglich sein.
2. Annahme- bzw. Ablehnungsfristen von 36 Stunden nach Eingang der Bewerbung.
3. Hochschullehrer sollen beispielsweise in den Semesterferien zum Schuldienst
verpflichtet werden können, wenn beispielsweise Veranstaltungen an Hochschulen
zusammengelegt werden können und dadurch der Lehrstoff dort sicher vermittelt wird.
4. In Behörden sollen ausgebildete Lehrer identifiziert werden, deren Aufgaben auch Nichtlehrer übernehmen können. Diese Lehrer sollen zum Schuldienst verpflichtet
werden können.
5. In den Grundschulen soll geprüft werden, welche Hortnerinnen beispielsweise in der
DDR eine Lehrerausbildung hatten und diese ggf. im Unterricht eingesetzt werden.
6. Lehramtsstudenten sollen früher als bisher im Lehrdienst eingesetzt werden können.
Dort sind rechtliche Regelungen sowie Anreize für die Studenten zu schaffen.
7. In den Klassen 11 und 12 soll, wenn Unterrichtsausfall nicht mehr verhindert werden kann, über Webmeetings eine Zusammenlegung des Unterrichts mit anderen Schulen
(unter Aufsicht von Nichtlehrern) online erfolgen können.
8. In den letzten drei Jahren pensionierte Lehrer sollen aktiv von ihren ehemaligen
Schulen angesprochen werden, ob sie stundenweise als Externe aushelfen.
9. Schulen sollen über ein Budget von 50.000 Euro frei verfügen können, um selbständig
externe Lehrer kurzfristig zu beschäftigen.
10. Eine Priorisierung der Fächer nach Wichtigkeit ist durchzuführen. Auf Basis dieser
Priorisierung soll vor Ort in den Schulen entschieden werden, welcher Unterricht im Zweifel ausfallen muss, wenn eine Auswahl besteht.
Aus Sicht des liberalen Politikers können die meisten Maßnahmen sofort auch ohne das Parlament umgesetzt werden. In seiner Kalkulation sind können, wenn die meisten der
Waltershausen, den 29.2.2020

Maßnahmen zum Großteil umgesetzt werden, damit alle Fehlstunden noch im März verhindert werden. "Meine Vorschläge sollen als Diskussionsgrundlage für eine kurzfristige Entspannung verstanden werden", sagt der 39-Jährige, der selbst ehrenamtlich an Schulen im Rahmen von Projekten unterrichtet. Er wünscht sich einen überparteilichen runden Tisch, der endlich kurzfristig handelt - auch unabhängig vom Namen des aktuellen Ministerpräsidenten des Freistaats.


05Feb
Brexit

Der Kreisvorsitzende der FDP Gotha bedauert, dass sich Großbritannien für den Austritt aus der EU entschlossen hat, kann diesen Schritt aber aus Sicht der Briten durchaus nachvollziehen. "Ich habe selbst als Erasmus-Student in Nottingham studiert und das Land, vor allem die Midlands, lieben gelernt. Schlimmer ist allerdings für mich, dass viele Deutsche den Brexit verurteilen, vor allem unsere Volksvertreter", so der promovierte Ingenieur. Die Briten haben sich aus freien Stücken zu diesem Schritt entschieden und ihr demokratisches Grundrecht genutzt. "Gerade Gotha steht in einer engen Tradition mit England und sollte diese aktiv ausbauen", mahnt das Kreistagsmitglied.
Für Döbel sind der Brexit im Ausland wie auch die Mehrheit der politischen Ränder im Thüringer Landtag selbst ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Politik der Mitte von den Bedürfnissen der Bürger entfernt hat. "Die Idee der Demokratie ist, möglichst alle Bevölkerungsschichten in politische Entscheidungen einzubinden. Doch wir werden zunehmend von Berufspolitikern regiert, die immer weniger die einfachen Bürger vertreten." Resultate sind aus seiner Sicht etwa die mit Abstand höchste Steuer- und Abgabenquote aller G20-Staaten von 50% in Deutschland. "Insbesondere tausende Familien oder Alleinerziehende werden Monat für Monat in Thüringen finanziell an den Rand gedrängt, während der Staat immer mehr fordert." Auch der zwangsfinanzierte staatliche Rundfunk ist nach vielen Umfragen nicht der Wunsch der Mehrheit, doch stattdessen wird seitens der Politik wiedermal über steigende Gebühren diskutiert, empfindet es Döbel.
Um der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken, schlägt Döbel etwa regelmäßige Volksabstimmungen insbesondere für lokale Themen vor, wie sie im Grundgesetz sogar vorgesehen sind. Auch Bürgerparlamente gehören zu seinen Ideen, denn die gewählten Vertreter des Volks tun aus seiner Sicht gerade so, als ist der Bürger in der Holpflicht. "Genau das Gegenteil ist der Fall: Wir als ehrenamtliche Stadt- und Kreisräte müssen die Bedürfnisse der Menschen erfüllen und nicht umgekehrt - dafür setze ich persönlich neben vielen Gesprächen in Waltershausen auch die Online-Werkzeuge wie Facebook ein! Sonst haben wir schneller einen "Deuxit" als uns lieb ist!" Besonders freut sich der Liberale deshalb über die neugebildete FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, die ausschließlich aus Parlamentariern besteht, die sich vorher erfolgreich im nichtpolitischen Leben behauptet haben und deshalb die Bedürfnisse der Menschen außerhalb des Parlaments auch sehr gut kennen.


08Jan
Energiepolitik

Der liberale Kreisvorsitzende Christian Döbel ist irritiert über die derzeitige Diskussion, ob Windräder auch zukünftig im Wald aufgestellt werden dürfen. Für ihn ist es per se überhaupt kein Widerspruch, unsere Wälder zu schützen und gleichzeitig Energien, die dort zur Verfügung gestellt werden, für uns zu nutzen. "Für mich sind die Wälder ein sehr kostbares Gut, das nicht weiter fahrlässig gefährdet werden darf. Gleichzeitig bekennen wir uns aber zur Energiewende und können es uns gar nicht erlauben, den Wald hier völlig außen vor zu lassen", so der Professor für Automatisierungs- und Regelungstechnik, der selbst viel Zeit im Thüringer Wald verbringt.
Die Lösung liegt für den promovierten Ingenieur in technischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die beide Ziele unter einen Hut bringen. "Trennen wir uns gedanklich von einem 70 Meter großen Turm mit riesigen Flügeln und einer großen, gerodeten Fläche rundherum, sondern starten wir einen Wettbewerb um die besten Ideen, Waldenergie - also auch Biomasse - so für uns zu nutzen, dass der Wald keinen Schaden dabei nimmt", fordert der 38-Jährige, der gern überparteiliche und durchaus kontroverse Diskussionsrunden im Kreis Gotha über brisante Themen organisiert und bereits mehrere Forschungsprojekte leitete.
Konkret sollte es für Döbel in einem landesweiten Forschungscluster, das das Thüringer Umweltministerium initiieren könnte, möglich sein, Energietechniker sowie Naturwissenschaftlicher und etwa Förster an einen Tisch zu bekommen. "Da das Problem ja weltweit besteht, könnte eine gute technologische Lösung am Ende des Tages sogar ein Exportschlager für die Thüringer Wirtschaft sein", erwartet der dreifache Familienvater aus Waltershausen. "Wichtig ist mir dabei auch die Verzahnung mit anderen Initiativen, etwa dem weiteren Aufforsten".


24Dez
Weihnachtsgruß

Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen,
das mit Höhen und Tiefen, aber auch einigen Überraschungen wie im Fluge verging.

Weihnachtszeit - Zeit natürlich auch, nach vorn zu schauen, neue Ziele zu formulieren - um sie zuversichtlich zu realisieren

Liebe Mitglieder des Kreisverbandes der FDP, liebe Freunde und
Förderer der FDP,
die Mitglieder des Kreisvorstandes wünschen Ihnen und Ihren
Familien eine gesegnete Weihnachtszeit und ein erfolgreiches
neues Jahr 2020.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die Unterstützung und
vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.
Wir bedanken uns bei unseren Wähler, die uns sowohl bei den
Kommunalwahlen, als auch bei den Landtagswahlen durch ihre
Stimme unterstützt haben.
Unsere Aufgabe für das Jahr 2020 und darüber hinaus wird es
sein,die "liberale Handschrift" in allen Parlamenten zu
hinterlassen, in denen wir vertreten sind.
Dazu hoffen wir auf weitere Mitarbeit und Unterstützung !


07Okt
Asylpolitik
Spitzenkandidat Prof. Dr.-Ing. C. Döbel
Spitzenkandidat Prof. Dr.-Ing. C. Döbel

Der liberale Kreischef Christian Döbel fordert, dass Asylsuchende im Landkreis Gotha
gemeinnützige Arbeit erledigen. "Sie bekommen Geld vom Staat und damit vom
Steuerzahler, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen", argumentiert der Professor für
Automatisierungstechnik. "Das ist unfair gegenüber denjenigen, die tagtäglich zur Arbeit
gehen und am Ende des Monats kaum etwas übrig haben."
Der dreifache Familienvater hat selbst den Eindruck aus persönlichen Gesprächen gewonnen, dass seine Forderung bei den Asylbewerbern selbst nicht auf taube Ohren stößt. Denn durch den Dienst für die Gesellschaft können sich die Zugewanderten, solange deren Asylverfahren läuft, Respekt durch die Bevölkerung verdienen. "Nicht durch Rumsitzen, sondern durch Arbeit integriert man sich, wenn man es denn will", versichert Döbel.
Mögliche Betätigungsfelder gibt es für den Liberalen genügend. "Bei der Rettung unserer
Wälder sowie der Entsorgung illegalen Mülls sind viele Hände nötig", sagt der
Elektroingenieur. "Bald kommen auch die Schneeräumung oder andere Aufgaben dazu, für
die man nicht zwingend eine Ausbildung braucht." Nach dem Willen des dreifachen
Familienvaters sollen die Asylbewerber, ähnlich den damaligen ABM-Maßnahmen, etwa
durch kommunale Fachkräfte oder etwa Förster angewiesen werden, damit am Ende des
Tages auch ein Ergebnis für die Gesellschaft erreicht wird.


20Feb
Wahl2019
Spitzenkandidaten für den Kreistag
Spitzenkandidaten für den Kreistag

Über eine Liste mit 25 Kandidaten für den Kreistag freut sich der Kreisvorsitzende der Gothaer FDP, Christian Döbel. Während er selbst die Liste anführt, folgt auf Platz 2 der langjährige Kreistagsabgeordnete Jürgen Ehrlich. "Unser Landkreis ist in vielen Bereichen gut aufgestellt, trotzdem gibt es insbesondere im Schul- und Nachverkehrsbereich, aber auch bei der medizinischen Abdeckung im ländlichen Raum noch großen Nachholbedarf", sind sich die beiden Kandidaten sicher.
Der Gothaer Stadtrat Martin Steinbrück folgt auf Platz 3 vor dem neuen Mitglied und Ortsteilbürgermeister aus Goldbach, Ralf Schlötzer. Der ehemalige Landratskandidat und Ortsteilbürgermeister Leinas, Jens Seeber, ist vor der Schatzmeisterin des FDP-Kreisverbands, Steffi Ziegenbalg, auf Platz 5 gewählt worden. Döbel freut dabei besonders, dass viele Regionen des Landkreises in der Liste mit sehr kompetenten FDP-Mitgliedern und auch Parteilosen vertreten sind und kündigt die Gründung eines Ortsverbands Goldbach an.
Die Zählpausen wurden nicht nur genutzt, um mit den angereisten Kreisvorsitzenden aus Sömmerda, Uwe Schäfer, sowie aus Bad Langensalza, Dr. Alexander Kappe, sowie den Landtagsdirektkandidaten der FDP Eisenach, Dr. Kord-Henning Uber, gemeinsame Wahlkampfaktionen wie etwa das Rafting in Sömmerda zu besprechen. Auch Wünsche an die zukünftige Kreispolitik wurde etwa von Lutz Simmen, dem Vorsitzenden des Föbi Bildungszentrums Gotha, geäußert. Er hebt insbesondere das Waltershäuser Schülerforschungszentrum hervor und fordert mehr Nachahmer sowie mehr MINT-Unterricht in den Schulen. Desweiteren ist er sich mit dem FDP-Kreisvorsitzenden einig, dass eine wohnortnahe Beschulung unserer Kinder sehr wichtig ist und die Bürokratie im Bildungsbereich inzwischen fast bedrohliche Ausmaße angenommen hat.