TopNews
Brexit

Der Kreisvorsitzende der FDP Gotha bedauert, dass sich Großbritannien für den Austritt aus der EU entschlossen hat, kann diesen Schritt aber aus Sicht der Briten durchaus nachvollziehen. "Ich habe selbst als Erasmus-Student in Nottingham studiert und das Land, vor allem die Midlands, lieben gelernt. Schlimmer ist allerdings für mich, dass viele Deutsche den Brexit verurteilen, vor allem unsere Volksvertreter", so der promovierte Ingenieur. Die Briten haben sich aus freien Stücken zu diesem Schritt entschieden und ihr demokratisches Grundrecht genutzt. "Gerade Gotha steht in einer engen Tradition mit England und sollte diese aktiv ausbauen", mahnt das Kreistagsmitglied.
Für Döbel sind der Brexit im Ausland wie auch die Mehrheit der politischen Ränder im Thüringer Landtag selbst ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Politik der Mitte von den Bedürfnissen der Bürger entfernt hat. "Die Idee der Demokratie ist, möglichst alle Bevölkerungsschichten in politische Entscheidungen einzubinden. Doch wir werden zunehmend von Berufspolitikern regiert, die immer weniger die einfachen Bürger vertreten." Resultate sind aus seiner Sicht etwa die mit Abstand höchste Steuer- und Abgabenquote aller G20-Staaten von 50% in Deutschland. "Insbesondere tausende Familien oder Alleinerziehende werden Monat für Monat in Thüringen finanziell an den Rand gedrängt, während der Staat immer mehr fordert." Auch der zwangsfinanzierte staatliche Rundfunk ist nach vielen Umfragen nicht der Wunsch der Mehrheit, doch stattdessen wird seitens der Politik wiedermal über steigende Gebühren diskutiert, empfindet es Döbel.
Um der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken, schlägt Döbel etwa regelmäßige Volksabstimmungen insbesondere für lokale Themen vor, wie sie im Grundgesetz sogar vorgesehen sind. Auch Bürgerparlamente gehören zu seinen Ideen, denn die gewählten Vertreter des Volks tun aus seiner Sicht gerade so, als ist der Bürger in der Holpflicht. "Genau das Gegenteil ist der Fall: Wir als ehrenamtliche Stadt- und Kreisräte müssen die Bedürfnisse der Menschen erfüllen und nicht umgekehrt - dafür setze ich persönlich neben vielen Gesprächen in Waltershausen auch die Online-Werkzeuge wie Facebook ein! Sonst haben wir schneller einen "Deuxit" als uns lieb ist!" Besonders freut sich der Liberale deshalb über die neugebildete FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, die ausschließlich aus Parlamentariern besteht, die sich vorher erfolgreich im nichtpolitischen Leben behauptet haben und deshalb die Bedürfnisse der Menschen außerhalb des Parlaments auch sehr gut kennen.


08Jan
Energiepolitik

Der liberale Kreisvorsitzende Christian Döbel ist irritiert über die derzeitige Diskussion, ob Windräder auch zukünftig im Wald aufgestellt werden dürfen. Für ihn ist es per se überhaupt kein Widerspruch, unsere Wälder zu schützen und gleichzeitig Energien, die dort zur Verfügung gestellt werden, für uns zu nutzen. "Für mich sind die Wälder ein sehr kostbares Gut, das nicht weiter fahrlässig gefährdet werden darf. Gleichzeitig bekennen wir uns aber zur Energiewende und können es uns gar nicht erlauben, den Wald hier völlig außen vor zu lassen", so der Professor für Automatisierungs- und Regelungstechnik, der selbst viel Zeit im Thüringer Wald verbringt.
Die Lösung liegt für den promovierten Ingenieur in technischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die beide Ziele unter einen Hut bringen. "Trennen wir uns gedanklich von einem 70 Meter großen Turm mit riesigen Flügeln und einer großen, gerodeten Fläche rundherum, sondern starten wir einen Wettbewerb um die besten Ideen, Waldenergie - also auch Biomasse - so für uns zu nutzen, dass der Wald keinen Schaden dabei nimmt", fordert der 38-Jährige, der gern überparteiliche und durchaus kontroverse Diskussionsrunden im Kreis Gotha über brisante Themen organisiert und bereits mehrere Forschungsprojekte leitete.
Konkret sollte es für Döbel in einem landesweiten Forschungscluster, das das Thüringer Umweltministerium initiieren könnte, möglich sein, Energietechniker sowie Naturwissenschaftlicher und etwa Förster an einen Tisch zu bekommen. "Da das Problem ja weltweit besteht, könnte eine gute technologische Lösung am Ende des Tages sogar ein Exportschlager für die Thüringer Wirtschaft sein", erwartet der dreifache Familienvater aus Waltershausen. "Wichtig ist mir dabei auch die Verzahnung mit anderen Initiativen, etwa dem weiteren Aufforsten".


24Dez
Weihnachtsgruß

Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen,
das mit Höhen und Tiefen, aber auch einigen Überraschungen wie im Fluge verging.

Weihnachtszeit - Zeit natürlich auch, nach vorn zu schauen, neue Ziele zu formulieren - um sie zuversichtlich zu realisieren

Liebe Mitglieder des Kreisverbandes der FDP, liebe Freunde und
Förderer der FDP,
die Mitglieder des Kreisvorstandes wünschen Ihnen und Ihren
Familien eine gesegnete Weihnachtszeit und ein erfolgreiches
neues Jahr 2020.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die Unterstützung und
vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.
Wir bedanken uns bei unseren Wähler, die uns sowohl bei den
Kommunalwahlen, als auch bei den Landtagswahlen durch ihre
Stimme unterstützt haben.
Unsere Aufgabe für das Jahr 2020 und darüber hinaus wird es
sein,die "liberale Handschrift" in allen Parlamenten zu
hinterlassen, in denen wir vertreten sind.
Dazu hoffen wir auf weitere Mitarbeit und Unterstützung !


07Okt
Asylpolitik
Spitzenkandidat Prof. Dr.-Ing. C. Döbel
Spitzenkandidat Prof. Dr.-Ing. C. Döbel

Der liberale Kreischef Christian Döbel fordert, dass Asylsuchende im Landkreis Gotha
gemeinnützige Arbeit erledigen. "Sie bekommen Geld vom Staat und damit vom
Steuerzahler, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen", argumentiert der Professor für
Automatisierungstechnik. "Das ist unfair gegenüber denjenigen, die tagtäglich zur Arbeit
gehen und am Ende des Monats kaum etwas übrig haben."
Der dreifache Familienvater hat selbst den Eindruck aus persönlichen Gesprächen gewonnen, dass seine Forderung bei den Asylbewerbern selbst nicht auf taube Ohren stößt. Denn durch den Dienst für die Gesellschaft können sich die Zugewanderten, solange deren Asylverfahren läuft, Respekt durch die Bevölkerung verdienen. "Nicht durch Rumsitzen, sondern durch Arbeit integriert man sich, wenn man es denn will", versichert Döbel.
Mögliche Betätigungsfelder gibt es für den Liberalen genügend. "Bei der Rettung unserer
Wälder sowie der Entsorgung illegalen Mülls sind viele Hände nötig", sagt der
Elektroingenieur. "Bald kommen auch die Schneeräumung oder andere Aufgaben dazu, für
die man nicht zwingend eine Ausbildung braucht." Nach dem Willen des dreifachen
Familienvaters sollen die Asylbewerber, ähnlich den damaligen ABM-Maßnahmen, etwa
durch kommunale Fachkräfte oder etwa Förster angewiesen werden, damit am Ende des
Tages auch ein Ergebnis für die Gesellschaft erreicht wird.


20Feb
Wahl2019
Spitzenkandidaten für den Kreistag
Spitzenkandidaten für den Kreistag

Über eine Liste mit 25 Kandidaten für den Kreistag freut sich der Kreisvorsitzende der Gothaer FDP, Christian Döbel. Während er selbst die Liste anführt, folgt auf Platz 2 der langjährige Kreistagsabgeordnete Jürgen Ehrlich. "Unser Landkreis ist in vielen Bereichen gut aufgestellt, trotzdem gibt es insbesondere im Schul- und Nachverkehrsbereich, aber auch bei der medizinischen Abdeckung im ländlichen Raum noch großen Nachholbedarf", sind sich die beiden Kandidaten sicher.
Der Gothaer Stadtrat Martin Steinbrück folgt auf Platz 3 vor dem neuen Mitglied und Ortsteilbürgermeister aus Goldbach, Ralf Schlötzer. Der ehemalige Landratskandidat und Ortsteilbürgermeister Leinas, Jens Seeber, ist vor der Schatzmeisterin des FDP-Kreisverbands, Steffi Ziegenbalg, auf Platz 5 gewählt worden. Döbel freut dabei besonders, dass viele Regionen des Landkreises in der Liste mit sehr kompetenten FDP-Mitgliedern und auch Parteilosen vertreten sind und kündigt die Gründung eines Ortsverbands Goldbach an.
Die Zählpausen wurden nicht nur genutzt, um mit den angereisten Kreisvorsitzenden aus Sömmerda, Uwe Schäfer, sowie aus Bad Langensalza, Dr. Alexander Kappe, sowie den Landtagsdirektkandidaten der FDP Eisenach, Dr. Kord-Henning Uber, gemeinsame Wahlkampfaktionen wie etwa das Rafting in Sömmerda zu besprechen. Auch Wünsche an die zukünftige Kreispolitik wurde etwa von Lutz Simmen, dem Vorsitzenden des Föbi Bildungszentrums Gotha, geäußert. Er hebt insbesondere das Waltershäuser Schülerforschungszentrum hervor und fordert mehr Nachahmer sowie mehr MINT-Unterricht in den Schulen. Desweiteren ist er sich mit dem FDP-Kreisvorsitzenden einig, dass eine wohnortnahe Beschulung unserer Kinder sehr wichtig ist und die Bürokratie im Bildungsbereich inzwischen fast bedrohliche Ausmaße angenommen hat.


29Nov
Kreisverbandsarbeit
Der neue Kreisvorstand der FDP-Gotha mit Gästen
Der neue Kreisvorstand der FDP-Gotha mit Gästen

Die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der FDP hat am Dienstagabend in Gotha Prof. Dr. Christian Döbel aus Waltershausen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Jens Panse an, der nach neun Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Zu neuen Stellvertretern wählte die Versammlung André Gebser aus Apfelstädt und Marco Göring aus Georgenthal. Dem Vorstand gehören außerdem die Gothaer Steffi Ziegenbalg als Schatzmeisterin, Jürgen Ehrlich und Martin Steinbrück, sowie Mario Peschke aus Bad Tabarz und Jens und Birgit Seeber aus Leina als Beisitzer an. Mike Wündsch gehört als gewählter Vertreter im Landesparteirat ebenfalls wieder stimmberechtigt dem Vorstand an.

Bericht der Gothaer Allgemeine


26Nov
Kreisverbandsarbeit
Kreisvorsitzender übergibt sein Amt
Kreisvorsitzender übergibt sein Amt


Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am morgigen Dienstag (27.11.2018) wählen die Gothaer Liberalen im Hotelrestaurant "Alte Sternwarte" in Gotha einen neuen Vorstand. Der bisherige Kreisvorsitzende Jens Panse, der mit Unterbrechung seit 2009 an der Spitze des Kreisverbandes stand, wird nicht wieder zur Wahl antreten, weil er im Frühjahr nach Erfurt umgezogen ist und sich künftig dort kommunalpolitisch engagieren möchte. Kandidat für seine Nachfolge ist der bisherige Stellvertreter, Prof. Dr. Christian Döbel, aus Waltershausen. Als Gast erwarten die Liberalen den neuen FDP-Kreisvorsitzenden des Main-Kinzig-Kreises, Daniel Protzmann, mit dem sie über eine Partnerschaft der beiden Kreisverbände sprechen wollen. Auf der Tagesordnung der Versammlung steht außerdem die Neuwahl der Delegierten zum Landesparteitag und zum Landesparteirat.


13Nov
Bildungspolitik
Christian Döbel engagiert sich für bessere Bildung
Christian Döbel engagiert sich für bessere Bildung

Mit drei Anträgen zum Landesparteitag am 18. November in Weimar setzen die Gothaer Liberalen ihren Schwerpunkt beim Thema Bildung. "Das Thema Nummer 1 kommt uns in der landespolitischen Diskussion seit dem Ausscheiden von Franka Hitzing aus dem Landesvorstand zu kurz", begründet der Kreisvorsitzende Jens Panse die Initiative. "Schule neu denken" ist der Antrag von Dr. Christian Döbel überschrieben, in dem der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende die Einführung eines Unterrichtsfachs "Digitalisierung und Programmierung" fordert.


12Nov
Kreisverbandsarbeit
Alte Sternwarte in Gotha
Alte Sternwarte in Gotha

Satzungsgemäß lädt der Vorstand alle Mitglieder und Gäste zur Kreismitgliederversammlung mit Neuwahl des Kreisvorstandes und der Delegierten für den Landesparteitag/ Landesparteirat am Dienstag, 27. November 2018, 18:30 Uhr, in das Hotel "Alte Sternwarte" in 99867 Gotha, Florschützstraße 10, ein.

Tagesordnung


26Sep
Tourismus
Der Inselsberg im Sonnenuntergang
Der Inselsberg im Sonnenuntergang

Der Vorstand der Gothaer Liberalen hat sich in seiner Sitzung am gestrigen Abend in Bad Tabarz auch mit den Plänen für eine Seilbahn zum Inselsberg beschäftigt. "Eine schöne, wenn auch nicht neue Idee, die jetzt angesichts sprudelnder Steuereinnahmen mit Fördermitteln des Landes auf den ersten Blick realisierbar erscheint", sagt der Kreisvorsitzende Jens Panse, der selbst begeisterter Wintersportler ist. "Die Seilbahn ist eine Chance für den Großen Inselsberg und die Region sich zukunftsfähig touristisch zu entwickeln und das ganzjährig betrachtet." Dennoch plädiert er für eine sehr sorgfältige Prüfung des Projekts. Schließlich stelle eine Seilbahn auch einen erheblichen Eingriff in die Umwelt dar und die Zukunft des Wintersports im Thüringer Wald sei angesichts der klimatischen Entwicklung unsicher.